10 nichttechnische Fähigkeiten, die deine Kinder beim Programmieren lernen können

Es gibt eine Menge MINT-Fähigkeiten, die Kinder beim Programmieren lernen dazugewinnen. Aber was ist mit den Soft Skills und den vielfältigen Fähigkeiten, die sie erlernen und die nicht besonders viel mit Technik oder Programmieren zu tun haben? Diese sind mindestens genauso wichtig und vertraue uns, es sind nicht wenige!

Programmieren und Robotik sind beides interdisziplinäre Felder, die nur für sich nicht existieren könnten. Sie werden durch andere wissenschaftliche Disziplinen (Mathematik, Naturwissenschaften, Technik) sowie nicht-wissenschaftliche soziale Kompetenzen ergänzt, die man nicht wirklich durch abgegrenzte Schulfächer lernen kann. Programmieren lernen ist für Kinder nicht nur eine Investition in ihre zukünftige (mögliche) MINT-Karriere, sondern eine gute Ausbildung, um sie zu einem besseren, souveränen und ausdauernden Arbeitskollegen zu machen, der sich nicht davor scheut eigene Ideen zu teilen und um die Ecke zu denken. 

Programmieren lernen ist für Kinder nicht nur eine Investition in ihre zukünftige (mögliche) MINT-Karriere, sondern eine gute Ausbildung, um sie zu einem besseren, souveränen und ausdauernden Arbeitskollegen zu machen, der sich nicht davor scheut eigene Ideen zu teilen und um die Ecke zu denken.

Lies unsere Top 10 Fähigkeiten, die Kinder beim Programmieren lernen können. Finde heraus, wie Programmieren Kindern dabei hilft, ein vielseitiges Set an Kenntnissen zu entwickeln, die für alle Lebenslagen nützlich sind.

1. Unabhängiges Denken: fördert die Eigenständigkeit der Kinder

Der Grund, warum Kinder im unabhängigen Denken unterstützt werden sollten, ist klar und einfach–wir wollen nicht, dass sie sich verloren fühlen, sobald sie auf sich selbst gestellt sind. Wir wünschen uns stattdessen, dass sie einfallsreich und raffiniert sind. Programmieren zu lernen fordert Kinder dazu heraus, unbekannte Aufgaben zu lösen, indem sie unentdeckte Gehirnsynapsen nutzen. Dies immer wieder zu wiederholen, hilft Kindern, Lösungen für schwierige Aufgaben auf eigene Faust zu entdecken. Wenn du sie dazu aufforderst, dir den Lösungsweg zu erklären und warum er der beste ist––umso besser. Mach dir keine Sorgen darüber, dass sie deine Autorität in Frage stellen könnten (wenn es um Kodierlösungen geht). Unterstütze sie, tauscht Argumente (spielerisch) aus. Ihre Fantasie ist in jungen Jahren so lebendig und grenzenlos, dass sie dich leicht mit ihren genialen Lösungen überraschen können. 

2. Den Rücken der Kinder durch das Programmieren lernen stärken

Eines der machtvollsten Dinge der Welt ist eine gute Bildung. Als Eltern und Pädagogen befinden wir uns in einer einzigartigen Position, in der wir diese Ausbildung so formen können, das sie die bestmöglichen Resultate erbringt. Unterrichtsstunden, in denen sich alles ums Programmieren lernen dreht, werden meistens in Gruppen gestaltet, in denen sich Kinder gemeinsam einer Aufgabe mit einem MINT-Werkzeug ihrer Wahl widmen. So lernen Kinder, dass Technologie auch nur ein Werkzeug ist, mit dem sie sich beschäftigen und etwas kreieren können (anstatt Angst davor zu haben), gleichzeitig lernen sie in der Gemeinschaft (Freunde und Pädagogen) ihre Ideen auszudrücken und zu präsentieren, eigene Entscheidungen zu treffen, Risiken einzugehen, ihren eigenen Weg (Lösung) zu finden und anderen zuzuhören. Dadurch wird der eigene Rücken wie auch der der Technologie gestärkt.

Unterrichtsstunden, in denen sich alles ums Programmieren lernen dreht, werden meistens in Gruppen gestaltet, in denen sich Kinder gemeinsam einer Aufgabe mit einem MINT-Werkzeug ihrer Wahl widmen. So lernen Kinder, dass Technologie auch nur ein Werkzeug ist, mit dem sie sich beschäftigen und etwas kreieren können (anstatt Angst davor zu haben), gleichzeitig lernen sie in der Gemeinschaft (Freunde und Pädagogen) ihre Ideen auszudrücken und zu präsentieren, eigene Entscheidungen zu treffen, Risiken einzugehen, ihren eigenen Weg (Lösung) zu finden und anderen zuzuhören.

3. Kreativität: mit Robotern Anreize schaffen

Jahrzehntelang war man der Auffassung, dass Kreativität etwas Angeborenes ist––entweder war man kreativ oder nicht, daran konnte man nichts ändern. Gute Neuigkeiten sind, dass diese Behauptung falsch ist, denn Kreativität entpuppt sich als Fähigkeit, die man unterbewusst mit dem richtigen Anreiz entwickeln kann. Eine dieser Anreize ist das Programmieren. Kreativität ist im Grunde die Fähigkeit zwischen zwei funktionsfähigen Modi des Gehirns zu wechseln, analytisch oder intuitiv. Im analytischen Modus treffen wir schnelle Entscheidungen, um mit schwierigen Situationen fertig zu werden. Der intuitive Modus bedeutet, dass wir empfangen, entdecken und entspannen, daher wird er auch Spielmodus genannt. Um programmieren zu lernen, benötigen Kinder beides und müssen zügig hin und her wechseln können. Ein tolles und spielerisches MINT-Werkzeug wie Robo Wunderkind bringt sie dazu, mit beiden Modi vertraut zu werden, aktiv und explorativ. Daraus resultiert ein wechselseitiger Austausch von Ideen und Übungen, der das flexible Einsetzen von Kreativität für alle kommenden Aufgaben trainiert. 

4. Kommunikation: eigene Ideen in Worte fassen und anderen vermitteln

Nach einer Lösung für ein Problem mithilfe des Programmierens (wahrscheinlich überraschend) zu suchen, beinhaltet eine Menge Kommunikation. Wenn Kinder an einer Kodieraufgabe in einer Gruppe (wie oftmals im schulischen Rahmen) arbeiten, müssen sie präsentieren, verteidigen, kommunizieren und ihre eigenen Ideen den Gleichgesinnten als auch Lehrern erklären. Dies gibt ihnen eine Menge Spielraum, um ihre kommunikativen und argumentativen Fähigkeiten zu trainieren, von denen sie später einmal in vielen anderen Lebenslagen profitieren können. 

5. Zusammenarbeit: Teamarbeit statt Konkurrenzdenken stärken 

Unsere Programmierstunden basieren auf kooperativem Spiel––ein Konzept, das Kindern näherbringt, dass Gleichaltrige ihre Freunde und Kollegen und keine Konkurrenten sind und dass sie durch konstruktive Gruppenarbeit die besten Projekte oder Lösungen hervorbringen und am meisten erreichen anstatt alleine gegeneinander anzutreten. Obwohl diese Methode eine gewisse Reife erfordert, bringt es viele zusätzliche Vorteile mit sich––wie z.B. die Fähigkeit zu diskutieren, Rollen festzulegen (indem jedermanns Stärken und Schwächen identifiziert werden), potentielle Konflikte zu lösen und schließlich zu teilen. Dies geht gegen das, wozu Kinder leider üblicherweise im schulischen Rahmen angeleitet werden, wobei eine Zusammenarbeit deutlich produktiver ist. 

Design Thinking: durch Programmieren effektives Denken lernen

6. Design Thinking: durch Programmieren effektives Denken lernen

Eine Methode die, trotz des Namens, nicht nur für Designer anwendbar ist. Design Thinking beinhaltet das Zerlegen eines Problems in kleinere Einzelteile, Brainstorming, um die beste Lösung zu finden und ausprobieren und zu sehen, was am besten funktioniert. Schließlich wird anhand der Funktionalität und Beliebtheit die effektivste und beste Lösung ausgewählt. Programmieren ermutigt Design Thinking, indem man nach Lösungen fragt, die nicht perfekt, aber effektiv und einfach umzusetzen sind. So wie sich die Zielgruppe von Kodierlösungen ändert, ändert sich auch die Natur von idealen Lösungen. So lernen Kinder von Beginn an sich spielerisch an eine potenzielle Zielgruppe anzupassen, deren Bedürfnisse zu erkennen und benennen, um letztendlich eine wunderbare Lösung anzubieten.

7. Selbstbewusstsein: Kinder lernen durch Programmieren auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen

Seine Ideen vor einer Gruppe Gleichaltriger, Lehrer oder sogar Eltern zu präsentieren, kann viel Mut erfordern. Dafür muss man an die eigenen Ideen glauben (durch Stärkung der eigenen Fähigkeiten), gut kommunizieren können, ein genaues Verständnis des Problems haben (durch Design Thinking und Kreativität gelernt) und wissen, dass man tatsächlich die eigenen Ideen erreichen kann (unabhängiges Denken). Wenn zu all diesen Fähigkeiten ermutigt wird, steht den Kindern nichts im Wege, ihre zugeteilten Aufgaben zuversichtlich zu präsentieren und hart daran zu arbeiten, diese fertigzustellen. Programmieren ist, einfach gesagt, ein Schub für das Selbstvertrauen, das auf das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbaut. 

8. Beharrlichkeit: Probleme eigenständig lösen und nicht aufgeben

Aufgeben bei einer Aufgabe, die nicht lösbar erscheint, ist leicht, wenn man Probleme und Hindernisse als etwas Negatives empfindet. Allerdings dreht Programmieren dieses Konzept herum und bringt Kindern stattdessen bei, Probleme als Herausforderungen zu verstehen, die aufregend sind. Beim Codieren geht es letztendlich um die Lösungsfindung zu funktionalen Problemen. Der reale Charakter und die Übertragbarkeit von Robo Wunderkinds Lehrstunden gepaart mit der Idee, dass wir Kinder eigenständig eine Lösung finden lassen, ermöglicht ihnen zu verstehen, dass diese Herausforderungen einfach nur Teil des alltäglichen Lebens sind––machbar und frontal anzugehen. Daher gibt es keinen Grund aufzugeben, wenn man die Antwort nicht weiß, sondern es immer und immer wieder auszuprobieren.

Aufgeben bei einer Aufgabe, die nicht lösbar erscheint, ist leicht, wenn man Probleme und Hindernisse als etwas Negatives empfindet. Allerdings dreht Programmieren dieses Konzept herum und bringt Kindern stattdessen bei, Probleme als Herausforderungen zu verstehen, die aufregend sind.

9. Informatisches Denken: analytische Denkweise entwickeln

Tatsächlich bedeutet programmieren lernen das Lernen von Computern. Der algorithmische Ansatz eines Computers in Bezug auf Probleme beinhaltet Schritte wie das Spalten eines Problems in kleinere Teile, das Erkennen von Mustern zwischen den kleineren Stücken, die Abstraktion des Musters, um die allgemeinen Prinzipien zu identifizieren und von den unwichtigen zu trennen und zuletzt die Schritte zu planen, um das Problem zu benennen––das Erstellen von Regelmäßigkeiten, Einsichten und Prinzipien. Dies kann ganz einfach nicht nur auf Kodier- sondern auch auf analytische Problemlösungen im Alltag übertragen werden.

10. Ablehnung von Stereotypen: weltoffen und urteilsfrei 

Kinder schon frühzeitig in das Programmieren einzuführen hilft dabei, schädliche und überflüssige Stereotypen zu verringern––wie z.B. dass Programmieren nur etwas für Jungs und nicht für Mädchen ist, dass es unkreativ und nur für zurückgezogene Introvertierte ist, dass es langweilig, schwer oder sonst was ist. Sich diesem Spaß und der kreativen Lösungsfindung des Programmierens auszusetzen, trotzt allen Stereotypen und zeigt den Kindern stattdessen, dass praktisch jeder programmieren lernen kann. Dies eröffnet eine komplett neue Welt voller Spielfreude, Zukunftsperspektiven und Einblicke in die Technologie, die aus ihnen Bürger des 21. Jahrhunderts macht. 

Programmieren ist definitiv die Fähigkeit der Zukunft, wobei dies auch nicht alles ist. Programmieren bietet zusätzliche Vorteile der allgemein geschätzten Soft Skills, die nicht nur in der Schule, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen, wie im Beruf, in persönlichen Beziehungen und vielen weiteren benötigt werden. Richtig, Programmieren ist eine Ausbildung––aber eine, die viel mehr als bloße Linien auf einem Bildschirm umgibt. Schau dir Robo Wunderkind an und sieh selbst, wie unsere programmierbaren Robotik Baukästen nicht nur das Programmieren lehren, sondern Kinder darin bestärkt, viele andere kritische Fähigkeiten aufzugreifen.